2014 Paderborn

„Inklusive Schulentwicklung“ + Neuwahl des Vorstandes

Samstag, 25. Oktober 2014
10.00 bis 16.00 Uhr
Paderborn – Sande

Schritte inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung
Praxisbeispiele

  • 9.30 Uhr Ankunft mit Stehkaffee
  • 10.00 Uhr Begrüßung, Jahresbericht des Vorstands
  • 10:15 Uhr Die Gastgeber-Schule stellt sich vor

10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Schritte inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung

  • Arbeit im Team / Kooperation im GL
  • Kollegiale Fallberatung
  • Individuelles Lernen mit System
  • Kooperation von Schule und Kita im Kinderbildungshaus
  • Dies ist Grundlage für die anschließende themenzentrierte Gruppenbildung

12:30 bis 13:30 Uhr
Mittagessen und informeller Austausch

13:30 bis 14:00 Uhr
Wahlen

zu wählen sind:
Für die Bundesdelegiertenversammlung 1 Delegierte(r), 1 Ersatzdelegierte(r),
Für die Landesgruppe ein ca. neunköpfiger Vorstand, aus dessen Mitte ein(e) Vorsitzende(r) bestimmt wird.

Kandidaturen / Personalvorschläge werden im Vorfeld gesammelt. Der Vorstand macht daraus – sofern das möglich ist – einen Wahlvorschlag.

14:00 bis 15:30 Uhr
Themenzentrierte Kleingruppenarbeit

Gleiche Themen wie am Vormittag – geänderter Teilnehmerkreis

15:30 Uhr
Plenum

Aufträge und Wünsche (aus den Arbeitsgruppen sowie weitere) an den Vorstand
Fotoimpressionen: Rückblick auf den Tag

16:00 Uhr
Ende

Vorstand und Delegierte 2014 bis 2018

Vorab:

Von den im Jahre 2010 gewählten Vorstandsmitgliedern standen sechs nicht mehr zu Wahl.

Brigitte Schenzer, Ute Rohrlack, Gisela Gravelaar, Susanne Wessels und Axel Backhaus konnten aus persönlichen oder dienstlichen Gründen an dieser Mitgliederversammlung nicht teilnehmen. Alle haben durch ihre Mitarbeit im Vorstand im Rahmen ihrer Möglichkeiten der guten Sache des Grundschulverbandes weiter geholfen. Auch wenn sie nicht mehr für den Vorstand kandidieren sind wir sicher, dass sie alle nun an anderen Stellen die Inhalte, Ziele und Haltungen des Grundschulverbandes vertreten.

Nicht wieder zur Wahl stand auch Gisela Cappel. Seit mehr als 20 Jahren arbeitete sie im Vorstand mit, mehr als 15 Jahre lang als Vorsitzende. In dieser Zeit haben wir u.a. ein Bündnis für eine zukunftsfähige Grundschule zusammengebracht, die Grundschultage in Köln, Leverkusen und Oberhausen mitgestaltet und viele Gespräche mit politisch Verantwortlichen organisiert. Der Kollegin Gisela Cappel gilt unser besonderer Dank. Etwas gerührt nahm sie die Blumen und den Beifall der Mitgliederversammlung in Empfang.

Wahlergebnis

Besonderer Dank gilt auch den Kolleginnen und Kollegen, die sich in der nächsten Wahlperiode als Vorstand der Landesgruppe NRW mit ihrer Arbeit für die Belange der Grundschule einsetzen wollen. Nach der Vorstellung der Personen wurden einstimmig gewählt: Mehr Informationen zu den gegenwärtigen Mitgliedern des Vorstandes gibt es ->hier.

Impressionen von der Mitgliederversammlung

Dieser pädagogische Tage endete mit einer Fotoshow. Schließlich gab es bei der Arbeit, beim Gespräch und in den Arbeitsgruppen viele Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit, die Konzentration und auch die Fröhlichkeit dieser Versammlung festzuhalten.

Hier eine kleine Auswahl der Bilder und die Texte der Teilnehmer, die bisher den Webmaster erreicht haben. Auch außerhalb des durch das Thema gesetzten Rahmens bietet so ein Grundschultag – es war eben bedeutend mehr als eine “Mitgliederversammlung” – viele Anregungen, z.B. in dem man in die Klassenräume von Kolleginnen und Kollegen sehen kann.
Ich will nur eine “kleine Idee” beschreiben: In einer 1. Klasse fand ich die Namen aller Kinder groß nach Silbenanzahl geordnet an die Pinnwand geheftet. Die Identifikation mit dem eignen Namen ist erfahrungsgemäß sehr groß. Wenn es dann darum geht, die Silbenanzahl von Wörter zu bestimmen, kann es heißen: “Ja, Polizist hat drei Silben genau wie bei Madita (oder Tabea, Marlene usw.).” Ich werde diese Idee und dass passende Bild in meinen Vortrag zur phonologischen Bewusstheit (Lautbewusstheit) aufnehmen und bedanke mich bei der Lehrerin, dass ich ihren Klassenraum sehen durfte.

Am Nachmittag bestand in einer der AGs die Möglichkeit, das Prozedere einer Kollegialen Beratung kennen zu lernen bzw. durchzuführen. Eine Kollegin stellte einen konkreten Fall vor und unter der Anleitung von Rosemarie Moehle-Buschmeier wurden die einzelnen festgelegten Handlungsschritte vollzogen.

Anschließend schilderten mehrere Teilnehmerinnen eigene Erfahrungen mit Varianten dieses Beratungsmodells. Die lebhafte Diskussion über die Thematik setzte sich bis in die anschließende Kaffeepause fort.

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